Ergebnisse zweiter Termin Zukunftswerkstatt

Beim 2. Termin der Zukunftswerkstatt wurden die bereits zuvor angesprochenen Themenbereiche in Kleingruppen weiter konkretisiert und erste Lösungsansätze erarbeitet. Das Hauptaugenmerk der lag dabei bei den Themen:

  • Vernetzung, Kooperation und Vermarktung
  • Lechtturmprojekte und Alleinstellungsmerkmale
  • Familienangebote
  • vorhandene Strukturen weiterentwickeln

Die so gewonnenen Ideen wurden im Anschluss der Gesamtgruppe vorgestellt.

1. Thema: Vermarktung, Vernetzung und Kooperation

Aus einer Auswahl von 4 möglichen Kooperationsformen(öffentlich rechtlich: Zweckverband und kommunale Arbeitsgemeinschaft – privatrechtlich: eingetragener Verein und GmbH) sollten eine oder zwei Formen ausgewählt werden, die für die Förderung des Tourismus in der Verbandsgemeinde am besten geeignet sind.

Die Entscheidung fiel hierbei auf den Zweckverband, der als informelle Lenkungsgruppe die Kommunikation der Verbandsgemeinde auf Landkreisebene verbessern soll. Zusätzlich soll eine Neuorganisation des Verkehrsverein, dazu führen, dass die gesamte Verbandsgemeinde abgedeckt wird.

2. Thema: Leuchtturmprojekte

Als möglicher Slogan für die Verbandsgemeinde wurde der Titel “Erlebnisland – Geschichte trifft Zukunft” erarbeitet. Diese Idee beruht auf der engen Verzahnung von den beiden möglichen Bausteinen Geschichte (Indurstriegeschichte, Tagelöhnerhaus, Wald und “Geschichte greifbar machen”) und Zukunft (wald, Ökologischer Kindererlebnispark, Natur, Wald- und Naturerlebniszentrum).

Um die enge Verzahnung der einzelnen Bausteine zu gewährleisten wurde die Idee zu einem Erlebnispass und einer guten Wegeverbindung der Angebote entwickelt.

3. Thema: Familienangebote

In der Teilgruppe wurden zunächst die Stärken und Schwächen der Verbandsgemeinde speziell im Bereich des Angebots für Familien erarbeitet. Als Stärken wurden hierbei die guten und zahlreichen Angebote für Sport und Kultur (Veranstaltungen und Museen) festgehalten. Die Schwächen hingegen liegen im starken Konkurenzverhalten und der schlecht ausgebildeten interkommunalen Kommunikation. Als weitere Schwäche wurde der Mangel an Angeboten angesprochen die auf die Anforderungen von Jugendlichen eingehen.

Als mögliche Lösungsvorschläge wurden entwickelt:

  • Themenwanderkarten (Kultur, Kinder, kleine Wanderwege)
  • Begrüßungsabende für Gäste in der Verbandsgemeinde
  • Internetauftritt mit Veranstaltungskalender
  • Jugendliche: Mountianbike, Klettern, Geocaching

4. Thema: vorhandene Strukturen weiterentwickeln

1. Schritt:  Einteilung der vorhandenen Strukturen in Themenbereiche

  • Wegenetze für verschiedene Sportarten
  • Sportarten ohne Wegenetze
  • Badeeinrichtungen
  • Historisches und kulturelles Angebot
  • Übernatungs- und Gastronomieeinrichtungen

2. Schritt: Ideen zur Verbesserung und Weiterentwicklung:

  • Bessere Vernetzung untereinander
  • Informationsaustausch / Erstellung einer Datenbank
  • Werbung vor Ort / Karte mit Attraktionen
  • Überarbeitung der Wegbeschilderung und -unterhaltung
  • Zielgruppengerechte Wege
  • Gemeinsamewegnutzung (Mountianbike und Pferde)
  • Bereitstellung von GPS-Daten
  • Ruftaxis und Fahrradverleih
  • Freischneiden der Felsen

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